Eine erzählerische Damenfigur stehend in Dreiviertelansicht, mit beigefarbenem Glockenhut (Cloche-Hut, Symbol der 1920er) garniert mit kleiner grüner Email-Blume, pfirsichfarbenem A-Linien-Kleid und langen Zöpfen. In der Hand hält sie eine rosa Perlmutt-Handtasche mit einer großen weißen Schleife und einem Bouquet bunter Email-Blumen (Rosa, Violett, Gelb, Blau). 1920er-Silhouette in Silberton und Email. Magnetisch, ohne Nadel.
Die figürliche Damen-Brosche hat in der deutschsprachigen Schmucktradition eine eigene Geschichte, die von den Trachtenanstecknadeln des frühen 20. Jahrhunderts bis zu den Damen-Silhouetten der Wiener Werkstätten und den vintage Modeschmuck-Sortimenten von Otto oder Maletzkys reicht. Diese Brosche zitiert diese Tradition mit einem deutlich erzählerischen Akzent und einer 1920er-Referenz: eine kleine Damenfigur, stehend in Dreiviertelansicht, mit beigefarbenem Glockenhut (dem Cloche-Hut, der die 1920er definierte) garniert mit einer kleinen grünen Email-Blume, pfirsichfarbenem A-Linien-Kleid mit feinem Gürtel, langen seitlichen Zöpfen und schlanken Beinen in dunklen Strümpfen. Der Fokus der Komposition ist die rosa Perlmutt-Handtasche in ihrer Hand: eine weiche Email-Tasche, zugebunden mit einer großen weißen Satinschleife und gekrönt von einem Bouquet bunter Email-Blumen (Rosa, Violett, Gelb, Himmelblau). Die gesamte Figur ist in silberfarbenem Metall mit handbemalter Emaille gefasst.
Was diese Brosche von einem Karnevalsmodell unterscheidet, ist das Kompositionsniveau: der Glockenhut ist eindeutig eine Modereferenz (kein generischer runder Hut), die Kleidproportionen folgen der 1920er Drop-Waist-Silhouette, die Zöpfe sitzen asymmetrisch, das Bouquet auf der Handtasche liest als kleines Blumenarrangement statt als ein paar Farbpunkte. Die Brosche funktioniert als ruhige Charakterfigur auf einem neutralen Wollblazer, einem beigen Trenchcoat, einer wollweißen Strickjacke oder einer geschichteten Jeansjacke für das Wochenende.
Drei Stellen, an denen die Storybook-Figur besonders zur Geltung kommt: am Revers eines beigen oder camelfarbenen Trenchcoats, wo die Figur zur kleinen tragbaren Illustration wird, die aus der Nähe das Auge fängt; hoch links auf einer elfenbeinfarbenen oder wollweißen Strickjacke, wo die rosa Tasche gegen das Neutral knallt; an der inneren Krempe eines breiten Hutes oder einer Baskenmütze, wo sie aus der Krempe herauszuschauen scheint. Mehr vintage-codierte Damen-Broschen mit demselben Magnetsystem in Damen-Broschen; alle Magnetbroschen in magnetische Broschen; alle figurativen und tierischen Motive in Tierbroschen.
Die Brosche besteht aus zwei Teilen: ein silberfarbenes Vorderteil mit dem gesamten Design, und eine kleine runde Magnetscheibe für die Innenseite. Beide schließen durch den Stoff, ohne Nadel. Die Haltekraft trägt Stoffstärken bis etwa 4 mm (Seidencrêpe, Kaschmirstrick, Jeansjacke, leichter Wollmantel). Strickjacken und Trenchcoats bleiben dabei vollkommen intakt.
Korpus aus Zinklegierung mit silberfarbener Rhodinierung. Handbemalte Emaille für den Hut (Beige, grüne Blume), das Kleid (Pfirsich), die Beine (dunkelgrau), die Tasche (Rosa-Perlmutt mit weißer Schleife) und das Bouquet (Rosa, Violett, Gelb, Blau). Alle Emaillen gegen Staub und leichten Abrieb versiegelt. Die Brosche flach in einem weichen Beutel separat vom übrigen Schmuck aufbewahren, bei Bedarf mit trockenem Mikrofasertuch abwischen, Kontakt mit Parfum, Haarspray und Chlorwasser vermeiden.
| Stil | Stehende Damenfigur, 1920er-Glockenhut-Silhouette |
|---|---|
| Material | Zinklegierung, silberfarbene Rhodinierung |
| Verzierung | Handbemalte Emaille: beiger Hut mit grüner Blume, pfirsichfarbenes Kleid, rosa Perlmutt-Tasche mit weißer Schleife und buntem Bouquet |
| Verschluss | Zweiteiliger Neodym-Magnet, ohne Nadel |
| Geeignete Stoffe | Seide, Strick, Wolle, Jeans, Filz, Kunstleder |
Ja. Figürliche Broschen und speziell Damen-Silhouetten sind Teil des aktuellen Brosche-Revivals auf Laufstegen und in High-Street-Kollektionen der letzten Saisons. Magnetische Versionen wie diese lösen die klassische Hürde (Nadelschäden an feinem Strick), weshalb sie besonders für Strickjacken und Seidentücher empfohlen werden.
Die traditionelle Etikette spricht für das linke Revers, ähnlich wie ein Namensschild gelesen wird; in der Praxis platziert die zeitgenössische Styling die Brosche dort, wo die Proportionen stimmen. Bei einer figürlichen Brosche wie dieser bevorzugen viele Trägerinnen den hohen linken Brustbereich, wo die Figur klar sichtbar ist, ohne in den Halsausschnitt zu rücken.
Wie bei jedem magnetischen Accessoire empfehlen wir Trägerinnen eines Herzschrittmachers, implantierten Defibrillators oder einer Insulinpumpe, die Brosche mindestens 15 cm vom Gerät entfernt zu tragen und vor regelmäßiger Nutzung ärztlichen Rat einzuholen.