Unsere Kategorie Handschuhe Damen bündelt eine Auswahl für den Winter: gefütterte Modelle für klirrende Tage, leichtere Stücke für die Übergangszeit und 2-in-1-Formen, die wie ein Handschuh schließen und an den Fingerspitzen öffnen. Die Materialien reichen von Wildlederimitat über feinen Strick bis zu bedrucktem Samt. Die Farbpalette mischt ruhige Uni-Töne, Schwarz, Taupe und Camel, mit geometrischen und gemalten Mustern.

Zwei verwandte Formen: fingerlose Handschuhe und geschlossene Fäustlinge

  • Fingerlose Handschuhe

    Hand bedeckt, Finger frei: Genau dafür gibt es fingerlose Handschuhe. In dieser Rubrik finden Sie Modelle von feinem Strick mit Schleife über dichtes Kunstfell bis zu wandelbaren…

  • Fäustlinge

    In dieser Abteilung finden Sie Fäustlinge für Damen, bei denen vier Finger in einer gemeinsamen Kammer liegen und nur der Daumen eigene Wege geht. Genau dieser Schnitt hält die…

Unsere Damenhandschuhe für den Winter

Ein Handschuh muss zwei Dinge gleichzeitig können. Er soll die Hand wärmen, und er soll aussehen, als gehöre er zum Mantel. Auf dieser Seite finden Sie beides, vom dick gefütterten Modell bis zum gemusterten Samtstück.

Vom Frostmorgen bis zum milden Nachmittag

Entscheidend ist weniger die Optik als die Situation, in der Sie den Handschuh tragen. Wer morgens im Dunkeln zur Bahn geht, braucht etwas anderes als jemand, der vom Parkplatz ins Büro läuft. Die folgende Übersicht ordnet die Auswahl nach diesem Kriterium.

Welcher Handschuh zu welchem Wintertag passt
SituationWas die Hand brauchtModelle aus dieser Auswahl
Frost, Wind, lange Wege im FreienGeschlossene Form und ein Futter, das die Wärme hältGefütterte Modelle aus Wildlederimitat oder aus zwei Materialien
Kalt, aber mit Pausen im WarmenSchnelles Öffnen, ohne den Handschuh ganz auszuziehen2-in-1 aus Wildlederimitat und Strick
Milde Tage, Abende in der StadtWenig Volumen, dafür sichtbares MusterBedruckter Samt und Strickstücke aus Wolle

Was das Futter wirklich leistet

Ein Futter aus Fellimitat schließt warme Luft ein und hält sie an der Haut. Genau diese Luftschicht macht den Unterschied, wenn das Thermometer unter null fällt. Ohne Futter sieht ein Handschuh gut aus, kommt aber schnell an seine Grenzen. Umgekehrt gilt: Sobald es milder wird, staut ein gefüttertes Modell die Wärme, und die Hand wird feucht. Für diese Wochen greifen Sie besser zu Strick oder zu unbefüttertem Samt.

Fingerlose Handschuhe, Fäustlinge oder 2-in-1

Drei Formen, drei Kompromisse. Der klassische Handschuh umschließt jeden Finger einzeln und lässt Ihnen genug Griff für Schlüssel, Karte oder Türklinke. Fingerlose Handschuhe enden am zweiten Fingerglied, sodass die Kuppen für Tastatur und Display frei bleiben. Fäustlinge machen das Gegenteil: 4 Finger teilen sich eine Kammer, der Daumen sitzt separat, und die gemeinsame Wärme ist schwer zu übertreffen, dafür geht die Fingerfertigkeit verloren.

Das 2-in-1 verbindet die drei Ansätze. Es schließt wie ein Handschuh, lässt sich wie ein fingerloses Modell zurückstreifen, und der Strickteil klappt über die Finger, sobald der Wind auffrischt.

Handschuhe im Zusammenspiel mit Schal und Mütze

Zwei Regeln genügen meistens. Die erste betrifft die Länge: ein kurzer Handschuh unter dem Raglanärmel, ein etwas höher reichender unter dem offenen Mantel. Die zweite betrifft die Farbe. Statt einen weiteren Ton einzuführen, nehmen Sie lieber einen auf, den Sie ohnehin tragen. Unsere Winterschals und Strickmützen liefern diesen Anschluss, und ein breites Winterstirnband ersetzt die Mütze, wenn Sie den Oberkopf frei lassen möchten. Das übrige Wintersortiment steht unter Accessoires für Damen.

Über einem schlichten Mantel wird ein gemustertes Paar zum einzigen Farbtupfer. Über einem bereits gemusterten Outfit bleibt Schwarz die ruhigere Wahl.

Damit ein Paar mehrere Winter übersteht

Wildlederimitat reinigen Sie mit weicher Bürste und lauwarmem Seifenwasser, niemals in der Waschmaschine. Wolle verträgt eine schonende Handwäsche in kaltem Wasser und trocknet danach flach liegend, fern von der Heizung. Bei gefütterten Modellen behandeln Sie nur den Fleck: ein durchnässtes Futter trocknet schlecht und verfilzt. Bewahren Sie die Paare flach auf, ohne das Futter zu knicken. Dieser eine Handgriff erhält die Form von einem Winter zum nächsten.

Häufige Fragen zu Damenhandschuhen

Zwei Fragen stellen sich vor der Bestellung immer wieder: die Größe und das Verhalten eines gefütterten Modells außerhalb der kalten Wochen.

Welche Größe wählen?

Die meisten Modelle gibt es in elastischer Einheitsgröße oder in 2-3 Größen (S/M/L). Für eine durchschnittliche Hand passt M. Für eine schmale Hand oder ein enges Handgelenk wählen Sie S und bevorzugen Modelle mit gerafftem Bund. Strickmodelle geben von sich aus nach und passen sich den meisten Handformen an. Wo ein Modell eigene Maße nennt, richten Sie sich danach.

Sind gefütterte Handschuhe im Herbst zu warm?

Meistens ja. Das Futter ist darauf ausgelegt, Wärme zu halten, und es tut das auch dann noch, wenn die Temperaturen wieder steigen. Für diese Zwischenzeit sind ein fingerloses Strickpaar oder ein unbefütterter Samthandschuh angenehmer, und sie verschwinden ohne Mühe in der Manteltasche.