Diese Handschuhe in Camel verbinden zwei Materialien: mattes Wildlederimitat über dem Handrücken und ein Bündchen aus Rippenstrick, das am Handgelenk weitergeht. Innen liegt ein Samtfutter, das von der Handfläche bis in die Fingerspitzen reicht.
Drei kleine runde Knöpfe sitzen seitlich, im selben warmen Braun wie der Rest des Paares. Angeboten wird eine Einheitsgröße.
Nicht die Kälte macht diesem Material zu schaffen, sondern Nässe und Reibung. Wer die Handschuhe feucht in die Manteltasche stopft, drückt die Oberfläche platt. Genau die aufgerichtete Faser macht aber den Unterschied: das matte Wildlederimitat wirkt nur, solange die Faser steht. Eine weiche Bürste, immer in dieselbe Richtung geführt, stellt sie wieder auf.
Innen sieht die Sache anders aus. Ein weiches Samtfutter liegt flach an der Hand an und trägt kaum auf, anders als ein Fellimitat mit hohem Flor. Wärme entsteht hier nicht durch Volumen, sondern durch die geschlossene Fläche zwischen Haut und Außenmaterial.
Jede Zone des Paares hat ihr eigenes Material. Wer die Modelle vergleichen möchte, findet in der Übersicht der Damenhandschuhe die weiteren Paare dieser Saison.
| Außen | Mattes Wildlederimitat, Polyester |
|---|---|
| Futter | Samt, über die ganze Hand |
| Bündchen | Gerippter Strick |
| Detail | Drei runde Knöpfe an der Seite |
| Größe | Einheitsgröße |
| Farbe | Camel |
Flach hinlegen, nicht auf die Heizung. Bei direkter Wärme trocknet das Material zu schnell und wird hart; flach liegend behält es dagegen seine Form. Das gerippte Strickbündchen braucht dabei die meiste Zeit, weil die Maschen mehr Feuchtigkeit halten als die glatte Außenfläche.
Ein Satz reicht als Merkregel: bürsten statt waschen, liegen statt hängen, Abstand halten von jeder Wärmequelle. Dass es nur eine Einheitsgröße gibt, ändert an dieser Pflege nichts.
Technische Daten