Das Paar besteht aus zwei Lagen, die unterschiedlich weit reichen. Der Handschuh selbst schließt über allen fünf Fingern, die Spitzen sind abgerundet und durch deutliche Nähte voneinander getrennt. Darüber liegt eine Stulpe aus meliertem Rippstrick, die am Fingeransatz beginnt und auf dem Unterarm endet. Genau diese Aufteilung entscheidet später darüber, wie das Paar gepflegt wird: zwei Materialien, zwei Umgangsweisen.
Handschuhe werden selten gewaschen und meistens einfach weggelegt. Das ist bei diesem Paar der ungünstigste Weg, weil der Strick Feuchtigkeit länger hält als die glatte Oberfläche darunter. Lassen Sie beide Lagen nach dem letzten kalten Tag offen liegen, bis sie wirklich durchgetrocknet sind, und legen Sie sie erst danach zusammen.
Nasser Strick wird schwer, und Gewicht zieht Rippen in die Länge. Hängen Sie die Stulpe deshalb nicht auf, sondern legen Sie sie flach hin, damit die Rippen ihre Spannung behalten. Das Wildlederimitat trocknet an der Luft und verträgt keine direkte Wärmequelle. Ein Paar auf der Heizung verliert seine Form schneller als in einer ganzen Saison des Tragens.
Drei Momente entscheiden darüber, in welchem Zustand das Paar im nächsten Herbst wieder auftaucht.
| Nach dem Tragen | Stulpe und Handschuh getrennt auslegen, nicht ineinander stopfen |
|---|---|
| Nach Regen oder Schnee | Flach trocknen lassen, ohne Heizung und ohne Bügel |
| Über den Sommer | Locker liegend aufbewahren, damit der Strick nicht gedrückt wird |
Der Moment des Wegräumens zeigt auch, ob die zweite Lage überhaupt gebraucht wurde. Wer feststellt, dass der Strick allein gereicht hätte, findet bei den Strickstulpen, die den Winter allein überstehen die passendere Form. Das Paar hier bleibt dagegen eine Einheitsgröße für beide Lagen, und wer vor dem nächsten Herbst vergleichen möchte, sieht was das Handschuhregal sonst noch bereithält.
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