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Eine lange Brieftasche aus geflochtenem Stroh, Reihe für Reihe im Zickzack gearbeitet. Den Grundton geben Beige, Ecru und gedämpftes Khaki, dazwischen laufen braune und silbergraue Fäden. Geschlossen wird sie von einem Reißverschluss, der dem Umriss folgt; an der Zuglasche hängt eine schwarze Quaste mit goldfarbener Kappe. Sie ist flach genug, um in der Handtasche zu liegen, statt sich aufzustellen.
Wer Stroh sagt, denkt meist an kräftige Farben. Dieses Modell bleibt zurückhaltend: warme Naturtöne, kein Ton, der sich vordrängt. Das macht die Börse unkompliziert, denn sie streitet weder mit einem gemusterten Kleid noch mit einer farbigen Tasche. Im Datenblatt ist die Farbe als mehrfarbig angegeben; gemeint ist die Mischung der Stränge, kein aufgedrucktes Muster. Zwischen den übrigen Geldbörsen im Sortiment ist sie eindeutig die leise Variante.
Aus der Entfernung wirkt die Oberfläche wie ein einziger warmer Ton. Erst aus kurzem Abstand trennen sich die Stränge voneinander. Eine Reihe zieht ins Olivgrüne, die nächste holt Ecru nach vorn, eine dritte lässt einen silbergrauen Faden aufblitzen. Auch das Schwarz taucht hier auf, als vereinzelter dunkler Faden im Geflecht. Genau dieser Wechsel verhindert, dass die Fläche bedruckt aussieht.
Die Aufnahmen zeigen die Börse von vorn, aufgestellt, von oben und geöffnet. Sichtbar sind dabei: ein rundum laufender Reißverschluss mit goldfarbenen Zähnen auf camelfarbenem Band, ein schwarzes Futter von Kante zu Kante, ein Mittelteil, das den Innenraum in zwei flache Fächer teilt, und eine camelfarbene Partie an der Seite. Weiter reichen die Fotos nicht: Weder ein Reißverschlussfach für Münzen noch eingeschnittene Kartenfächer sind auf den vier Aufnahmen zu sehen.
| Material | Geflochtenes Stroh |
|---|---|
| Muster | Zickzack in waagerechten Reihen |
| Farben | Beige, Ecru, Khaki, Braun, silbergraue und schwarze Fäden |
| Verschluss | Reißverschluss rundum, goldfarbene Zähne, camelfarbenes Band |
| Anhänger | Schwarze Quaste mit goldfarbener Kappe an der Zuglasche |
| Innenraum | Schwarzes Futter, trennendes Mittelteil |
Als Sommermaterial gilt Geflecht zu Recht, solange die Farben kräftig ausfallen. Eine gedeckte Variante verhält sich anders. Sie funktioniert zur Leinenhose ebenso wie zum Wollmantel, weil gedeckte Töne an keine Jahreszeit gebunden sind. Eine schwarze Quaste mit goldener Kappe setzt dabei den einzigen schmückenden Akzent und fügt sich auch neben dunkler Winterkleidung ein. Wer weitere Begleiter dieses Formats sucht, wird bei den kleinen Helfern für den Alltag fündig.
Stroh verträgt weder Nässe noch kräftiges Reiben. Eine trockene Bürste, in Richtung der Reihen geführt, holt den Staub zwischen den Fäden heraus. Danach genügt es, die Börse flach und nicht direkt an der Heizung aufzubewahren, damit das Geflecht seine Form behält.
Technische Daten