- -50%
Die Zeichnung sitzt nicht mittig. Die Katze nimmt die linke Hälfte der Vorderseite ein, die Pfoten hängen über einer gedachten Kante, und rechts bleibt Platz für den Stiel, der über die halbe Höhe steigt und in einer Schleife endet; in deren Mitte sitzt ein weißes Oval. Auf Höhe der Pfoten schneidet das weiße Druckband quer durch die Fläche, mit dem Schriftzug I Lovely und einem Pfotenabdruck. Darunter bleibt das Senfgelb frei, dort hört die Zeichnung auf. Gearbeitet ist alles mit einer einzigen Linie, ohne Flächen und ohne Schatten. Unter den kurzen Formaten im Geldbörsen-Sortiment ist es die schlafende Katze im schwarzen Strich, die dieses Modell sofort erkennbar macht.
Drehen Sie die Geldbörse um, und von der Zeichnung bleibt nichts übrig. Zu sehen ist dasselbe matte, genarbte Senfgelb, eine gleichmäßige Steppnaht rundherum und eine kleine silberfarbene Niete an der Kante. Die Naht läuft in gleichem Abstand zum Rand, ohne Ausreißer an den Ecken. Wer sie mit der glatten Seite nach oben ablegt, zeigt nach außen nichts als diese Fläche. Mehr gibt diese Seite nicht her, und genau deshalb steht die Vorderseite für sich allein.
Helles Gelb verzeiht wenig. Am ehesten setzt sich etwas an den Faltkanten ab, wo die Geldbörse jeden Tag aufgeht und wieder zuklappt, und an der Stelle, auf der beim Öffnen der Daumen liegt. Beide Zonen lassen sich mit einem nur leicht angefeuchteten Tuch abnehmen, bevor daraus ein dunkler Rand wird. Auch der Bügelverschluss aus silberfarbenem Metall will beachtet werden: gerät ein Sandkorn zwischen die beiden Bügel, klingt das Einrasten stumpf, und meist genügt es, die Rinne auszublasen. Das gehört zum Alltag eines hellen Modells und sagt nichts über die Verarbeitung aus.
Geschlossen abgelegt, behält die Geldbörse ihre Form. Drei Flügel liegen übereinander, dazwischen die gerundeten altrosa Kanten, und der Stapel kippt nicht um, wenn man ihn auf die schmale Seite stellt. Der Block ist eher hoch als flach: Er füllt ein Innenfach aus, statt sich in eine lange, flache Seitentasche zu schieben. Das macht ihn zu einem Modell für die Handtasche und weniger für die Manteltasche.
Flach aufgeklappt, zeigt die Geldbörse drei Flügel: vier Kartenfächer auf den beiden linken Lagen, und rechts ein Sichtfenster, das ein Druckknopf schließt. Der rechte Flügel ist der einzige ohne Fach, er trägt allein das Sichtfenster. Das Münzfach wiederum erreicht man nicht von innen, sondern von außen, über den Bügel am oberen Rand. Das Münzfach liegt hinter dem Metallbügel am oberen Rand, seine Auskleidung ist deutlich dunkler als die Flächen ringsum; geöffnet wird es seitlich, drücken, die Bügel geben nach, loslassen, es schnappt zu. Einsortiert ist das Modell bei den kleinen Formaten derselben Abteilung.
| Verschluss | Silberfarbener Metallbügel am oberen Rand |
|---|---|
| Innenseite | Altrosa, dunklere Auskleidung im Münzfach |
| Kartenfächer | Vier schräge Fächer auf zwei Flügeln |
| Sichtfenster | Eines, mit Druckknopf geschlossen |
| Rückseite | Senfgelb ohne Zeichnung, Steppnaht, eine Niete |
Technische Daten