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Vier Oberflächen kehren im Sortiment wieder, und sie verhalten sich im Licht sehr unterschiedlich. Wer eine Blumenbrosche zu dunkler Wolle trägt, braucht eine andere Oberfläche als jemand, der sie abends unter Kunstlicht zeigen möchte. Die Materialangabe steht auf jeder Produktseite und lohnt einen Blick vor dem Kauf.
| Emaille | Deckende, klare Farbe. Behauptet sich gut auf dunklem Strick und bleibt auch von Weitem lesbar. |
|---|---|
| Kristall | Facettiert, wirft kurze Lichtreflexe. Kommt unter Innenbeleuchtung am besten zur Geltung. |
| Perlmutt | Milchiger, ruhiger Schimmer. Angenehm für den Tag und für helle Stoffe. |
| Bernstein-Cabochon | Warme Tiefe statt Funkeln. Nur beim Vintage-Blumenstrauß vertreten. |
Der größte Teil dieser Auswahl schließt mit einem Magnetgehäuse und einer Gegenplatte. Der Stoff liegt dazwischen, es bleibt weder Loch noch Abdruck, und damit werden Seide, Spitze und feiner Strick überhaupt erst tragbar. Ein Stück fällt aus der Reihe: der Blumenstrauß in Beigetönen behält eine klassische Nadel. Welcher Verschluss gilt, steht auf der jeweiligen Produktseite; das Prinzip erklären wir ausführlich bei den Modellen mit Magnetverschluss.
Die auf den Produktseiten angegebenen Durchmesser liegen zwischen 4,5 und 6,2 cm. Unter 5 cm bleibt die Brosche ein Detail und passt an Hemdkragen, Blazertasche oder Hutband. Ab etwa 6 cm übernimmt sie die Hauptrolle, und der übrige Schmuck darf ruhig zurücktreten. Der Vintage-Strauß mit 5,5 cm liegt genau dazwischen und ist deshalb am vielseitigsten. Das genaue Maß steht auf jeder Produktseite, denn es unterscheidet sich von Modell zu Modell.
Die Margerite legt ihre Blütenblätter um eine runde Mitte und bleibt selbst in Regenbogen-Emaille klar erkennbar. Die Sonnenblume trägt eine kleine Biene am Rand. Der Strauß fasst mehrere Blüten zusammen und nimmt entsprechend mehr Platz auf dem Revers ein. Der florale Kreis fasst die Blüte in eine runde Montur, was das Motiv weicher macht. Die abstrakte Blume schließlich sucht gar keine Ähnlichkeit, sondern nur eine Silhouette.
Ein Blazerrevers ist der einfachste Träger: zwei Stofflagen, eine klare Kante, das Motiv zeigt nach vorn. Auf einem Kaschmirpullover setzen Sie die Brosche besser hoch an der Brust, wo die Maschen am wenigsten nachgeben. Ein geknoteter Schal trägt auch eine große Blüte, sofern sie auf dem Knoten selbst sitzt. Bei Chiffon rutscht die Position etwas tiefer Richtung Brustlinie, sonst zieht der Stoff.
Ein weiches Tuch nach jedem Tragen nimmt Fingerabdrücke und Parfümreste auf, mehr Pflege braucht es selten. Längeren Wasserkontakt sollten Sie vermeiden, denn Emaille und gefasste Steine mögen keine Feuchtigkeit. Bewahren Sie das Stück flach in einem eigenen Beutel auf, damit die erhabenen Blütenblätter nicht an anderem Schmuck reiben. Magnetische Modelle halten Sie außerdem von Bankkarten fern.
Ein florales Motiv trifft einen breiten Geschmack, was das Risiko beim Schenken deutlich senkt. Neutrale Töne, also Gold, Silber oder Roségold, passen zu mehr Garderoben als ein mehrfarbiges Stück. Eine silberne Margerite ist die sichere Wahl, wenn Sie den Stil der Beschenkten kaum kennen. Der Vintage-Strauß mit Bernstein-Cabochon spricht eher jemanden an, der ältere Formen mag. Zur Hochzeit bleiben ein floraler Kreis in Roségold oder eine Blüte in Perlmutt zuverlässige Antworten.
Alle vorrätigen Motive, florale, tierische und grafische, stehen zusammen im kompletten Sortiment an Broschen.
Wenn Ihnen der romantische Ton gefällt, Sie aber ein anderes Symbol suchen, sehen Sie sich die Stücke mit Herzmotiv an.
Zwischen 4,5 und 5 cm bleibt die Brosche ein Detail, und das Revers behält seine Linie. Ab 6 cm wird sie zum Hauptstück, was durchaus eine Entscheidung sein darf, aber den übrigen Schmuck zurücknehmen sollte.
Ja, solange das Magnetfeld die Lage durchdringt. Bei Walkloden oder Tweed drücken Sie die Gegenplatte sorgfältig an die Innenseite und prüfen den Halt mit einem leichten Zug.
Nichts spricht dagegen. Die goldfarbenen Stücke und die Herbst-Margerite wirken auf dunkler Wolle besonders gut und liefern den Farbpunkt, der einem Winteroutfit oft fehlt.