Eine Weihnachtsbrosche ist ein Winterstück: ein Motiv aus Emaille, mit Strass akzentuiert, mit einem Magnetverschluss, der ohne Nadel hält. Sie tragen die Brosche einen Abend lang und legen das Kleidungsstück danach unbeschädigt zurück in den Schrank. Farben, Verarbeitung und Details des Motivs stehen auf der jeweiligen Produktseite.

Was der Magnetverschluss leistet und wo seine Grenze liegt

Zwei Teile, eines auf jeder Seite des Stoffes, die sich durch das Gewebe hindurch anziehen: mehr steckt nicht dahinter. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn der Stoff wird nirgends durchstochen und behält weder Loch noch gezogenen Faden. Die Grenze ist ebenso klar: Je dicker das Gewebe, desto weiter sitzt der Magnet vom Schmuckstück entfernt und desto weicher wird der Halt. Auf einem schweren Wollmantel verhält sich dieselbe Brosche also anders als auf einem Feinstrickpullover. Ein kurzer Test zu Hause erspart die Überraschung an der Garderobe.

Weihnachtsbroschen: Farben, die im Winterlicht funktionieren

Festlicher Schmuck wird selten aus der Nähe betrachtet. Meist sieht man ihn über den Tisch hinweg oder auf einem Foto. Der Kontrast zum Kleidungsstück zählt deshalb mehr als das Motiv selbst.

Farbkontraste und ihre Wirkung in der Wintergarderobe
Helle Emaille auf dunkler WolleDie deutlichste Kombination: Das Motiv hebt sich sofort ab und bleibt auch auf einige Meter Entfernung erkennbar.
Rot auf Grau oder MarineSetzt einen warmen Akzent, ohne das ganze Outfit festlich wirken zu lassen. Gut für den Bürotag im Dezember.
Grün auf Camel oder BeigeRuhiger Ton in Ton. Hier lohnt sich ein Motiv mit klarer Silhouette, sonst verschwimmt es.
Strass bei gedämpftem LichtKerzen und Lichterketten bringen die Steine zur Geltung. Bei Tageslicht wirkt dieselbe Brosche deutlich zurückhaltender.

Motive für die übrigen Monate finden Sie bei unseren Broschen für Damen.

Ein Motiv, das zur Trägerin passt

Weihnachtsschmuck darf verspielt sein, muss es aber nicht. Ein zurückhaltendes Emaille-Motiv am Revers sagt etwas anderes als ein üppig gearbeitetes Stück mit vielen Details, und beides ist im Dezember richtig, je nach Anlass und Person. Als Geschenk hat eine Brosche einen praktischen Vorteil: Sie müssen keine Größe erraten und keinen Handgelenkumfang messen. Entscheidend ist, dass das Motiv zur Trägerin passt. Wer die Beschenkte kennt, liegt hier leichter richtig als bei einem Ring.

Aufbewahren, ohne dass Ketten am Magneten hängen bleiben

Emaille und Strass brauchen wenig. Fingerabdrücke nimmt ein trockenes, weiches Tuch nach dem Tragen weg. Und die Brosche kommt erst an die Kleidung, wenn Parfum und Haarspray sitzen, nicht davor. Bei der Aufbewahrung meldet sich der Magnet zu Wort. Jedes Stück gehört getrennt vom übrigen Schmuck, in ein Säckchen oder ein Fach für sich, sonst hängen Ketten und Verschlüsse beim nächsten Öffnen daran. So verstaut, sieht dieselbe Brosche im folgenden Winter noch aus wie am ersten Abend. Das gilt für den gesamten Bereich der Modelle, die ohne Nadel halten.

Häufige Fragen zur Weihnachtsbrosche

Ab wann tragen Sie eine Weihnachtsbrosche?

Sobald die Wintersachen aus dem Schrank kommen. Sie passt zum Mittagessen mit der Familie ebenso wie zur Feier am Jahresende, und sie lässt sich in einer Sekunde wieder abnehmen, wenn der Anlass doch schlichter ausfällt.

Hält sie auf empfindlichen Stoffen?

Ja, und genau dafür ist der Verschluss gedacht: Auf Seide oder Kaschmir bleibt weder ein Loch noch ein gezogener Faden zurück. Bei sehr fließenden Stoffen wählen Sie am besten eine gefütterte oder doppelt liegende Stelle, damit das Gewicht den Stoff nicht nach unten zieht.

Lässt sie sich mit anderem Festtagsschmuck kombinieren?

Ja, solange nicht zwei Blickfänge an derselben Stelle sitzen. Sitzt die Brosche hoch, bleibt der Hals besser frei oder bekommt nur eine feine Kette. Die übrigen Stücke der Saison finden Sie gesammelt unter Accessoires für die Festtage.