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Welcher Stein ist „deiner"? Der einfachste Einstieg ist dein Geburtsstein, der traditionell deinem Geburtsmonat zugeordnete Edelstein. Das ist altes Brauchtum, keine Medizin. Wer es genauer mag, betrachtet zusätzlich die überlieferte Wirkung der Heilsteine und das Sternzeichen. Dieser Ratgeber geht der Reihe nach vor: erst der Geburtsstein, dann die symbolische Wirkung, das Sternzeichen und schließlich die Pflege.
| Monat | Geburtsstein | Steht für |
|---|---|---|
| Januar | Granat | Energie, Beständigkeit |
| Februar | Amethyst | Ruhe, Klarheit |
| März | Aquamarin | Gelassenheit |
| April | Bergkristall | Reinheit, Fokus |
| Mai | Grüner Achat | Gleichgewicht |
| Juni | Mondstein | Sanftheit, Intuition |
| Juli | Karneol | Tatkraft |
| August | Aventurin | Glück, Ruhe |
| September | Lapislazuli | Weisheit |
| Oktober | Rosenquarz | Vertrauen |
| November | Citrin | Freude, Antrieb |
| Dezember | Türkis | Schutz |
Im deutschsprachigen Raum spielt der Begriff Heilstein eine große Rolle. Wichtig zur Einordnung: Die zugeschriebene Wirkung ist überliefert und symbolisch, wissenschaftlich nicht belegt. Traditionell gilt Amethyst als beruhigend, Rosenquarz als Stein des Herzens, Tigerauge als stärkend und Obsidian als erdend. Man wählt also den Stein, dessen Symbolik zum eigenen Anliegen passt, nicht als Heilmittel.
Eine weitere Ebene ist das Sternzeichen. Dem Löwen wird gern das Tigerauge zugeordnet, den Fischen der Amethyst, dem Widder der Jaspis, dem Stier der Aventurin, dem Skorpion der Labradorit. Fällt ein Stein zugleich auf deinen Monat und dein Zeichen, ist die Wahl besonders stimmig.
Beginne mit einem einzigen Stein statt einem ganzen Set. Als Perlenarmband aus Naturstein am Handgelenk getragen oder in der Tasche bleibt er unkompliziert nah. Zur Pflege genügt klares Wasser und sanftes Abtrocknen; Parfum und Chemie hält man fern. Wer die Steine einzeln entdecken möchte, findet sie in unserer Edelstein-Kollektion, nach Stein sortiert.
Die Verbindung von Steinen und Geburtsmonaten ist gut dokumentiert. Häufig wird sie auf die Brustplatte Aarons aus dem Buch Exodus zurückgeführt, die mit zwölf Steinen besetzt war und später den zwölf Monaten und Tierkreiszeichen zugeordnet wurde. Die moderne Liste wurde 1912 vom amerikanischen Juwelierverband vereinheitlicht und seitdem mehrfach ergänzt. Deshalb weichen traditionelle und moderne Liste für manche Monate voneinander ab, und beide gelten als legitim. Der Geburtsstein nach Monat steht damit in einer langen, nachvollziehbaren Tradition.
Neben aller Symbolik hat jeder Geburtsstein messbare Eigenschaften. Die Mohs-Skala reicht von 1 bis 10: Der Diamant steht bei 10 und verzeiht den Alltag, Saphir und Rubin bei 9 sind fast ebenso robust. Der Smaragd ist zwar hart, aber wegen seiner Einschlüsse empfindlich gegen Stöße. Opal und Perle liegen deutlich niedriger und mögen weder Parfüm noch heißes Wasser. Für einen täglich getragenen Ring zählt die Härte mehr als für einen Anhänger, das hilft bei der Wahl der Fassung.
Ein Geburtsstein ist eines der persönlichsten Schmuckgeschenke, weil er sich auf einen Menschen und nicht auf eine Mode bezieht. Klassische Anlässe sind die Geburt eines Kindes, oft als Anhänger mit dem Stein des Babys für die Mutter, die Taufe, runde Geburtstage oder der Muttertag mit den Steinen aller Kinder kombiniert. Wer den Monatsstein zu teuer findet, weicht auf die traditionelle Liste oder den Stein des Sternzeichens aus, beides ist historisch ebenso begründet.
Natürlich. Die Listen sind Traditionen, keine Vorschriften: Viele tragen den Stein eines Kindes, des Partners oder schlicht eine Lieblingsfarbe.
Dann wähle einen anderen. Die Monatstabelle ist ein Startpunkt, keine Vorschrift. Viele bevorzugen den Stein ihres Sternzeichens oder schlicht ihre Lieblingsfarbe.
Ja. Beliebt ist die Kombination aus einem erdenden und einem Herzstein, und viele wechseln je nach Jahreszeit. Es gibt keine feste Grenze.
Unter klarem Wasser abspülen und sanft trocknen, um Staub zu entfernen. Parfum und Reinigungsmittel meiden. Manche legen Steine ins Tageslicht, das ist Tradition, keine Pflicht.
Nein. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis einer therapeutischen Wirkung. Geburts- und Heilsteine gehören zu Symbolik und gefühltem Wohlbefinden und ersetzen niemals ärztlichen Rat.