Eine 7 x 5 cm große Libelle mit silberfarbenem Körper, einer Wirbelsäule aus vier klaren Kristallen, vier Flügeln in mattem schwarz-grauem Email mit weiß gemalten "Adern" und einem gegliederten Schwanz mit drei kleinen Kristallakzenten. Magnetverschluss ohne Nadel. Ein Statement-Stück in der Jugendstil-Tradition der Lalique-Libelle, in einer grafischen Schwarz-auf-Silber-Palette.
Die Libellen-Brosche ist seit dem Jugendstil eines der zentralen Statement-Motive des Modeschmucks, von den emaillierten Glaslibellen Lalique's bis zu den historischen Jugendstil-Broschen, die Häuser wie Steiger-Gold in ihrem Sortiment führen. Diese Brosche wählt einen grafischen Zugang: ein silberfarbener Metallkörper hält die Silhouette, der Thorax ist mit vier klaren Kristallsteinen besetzt, die als Wirbelsäule am Rücken aufgereiht sind, und die vier Flügel sind in mattem schwarzem und dunkelgrauem Email gehalten, mit weiß gemalten "Adern", die wie bei einer echten Libelle strahlenförmig vom Körper nach außen verlaufen. Der gegliederte Schwanz ist gravierter Silberton mit drei kleinen Kristallakzenten entlang seiner Länge. 7 x 5 cm gesamt.
Die Libelle ist im deutschsprachigen Raum eine doppelt aufgeladene Figur: einerseits durch den Jugendstil als magisches Tier der Verwandlung verewigt (Lalique, Galle, die Wiener Werkstätten), andererseits in der volkstümlichen Symbolik als Zeichen der Veränderung und der Anpassungsfähigkeit gelesen. In der modernen Schmucksymbolik trägt sie eine sanftere Bedeutung: ein kleines Erinnerungsstück, das Wandel positiv markiert, oft als Geschenk zu einer beruflichen Veränderung, einer Genesung oder einem neuen Lebensabschnitt.
Drei Stellen, an denen die Schwarz-auf-Silber-Palette besonders zur Geltung kommt: am Revers eines anthrazitfarbenen oder marineblauen Blazers, wo die silberne Kontur das Licht einfängt und die schwarzen Flügelfelder als grafischer Kontrast lesen; auf einem hellen Kaschmirschal, wo die Libelle zum einzigen Ankerpunkt wird; am Stirnband eines Wollhuts oder einer Baskenmütze, wo der lange Schwanz eine unerwartete Linie zeichnet. Mehr Libellen-Motive mit demselben Magnetsystem in Libellen-Broschen; alle Magnetbroschen in magnetische Broschen; alle Tier- und Insektenmotive in Tierbroschen.
Die Brosche besteht aus zwei Teilen: ein silberfarbenes Vorderteil mit dem gesamten Design und eine kleine runde Magnetscheibe für die Innenseite. Beide schließen durch den Stoff, ohne Nadel. Die Haltekraft trägt Stoffstärken bis etwa 4 mm (Seidencrêpe, Kaschmirstrick, leichter Wollmantel, Steppjacke). Der gegliederte Schwanz behindert den Magneten nicht (der Magnet sitzt hinter dem Thorax), sodass die Libelle flach und stabil aufliegt.
Korpus aus Zinklegierung mit silberfarbener Rhodinierung. Klare Kristall-Strasssteine für die Thorax-Wirbelsäule und die Schwanzakzente, in Kelche geklebt und versiegelt. Matter schwarzer und dunkelgrauer Email auf den Flügelfeldern, mit weiß gemalten Aderlinien, gegen Staub versiegelt. Die Brosche flach in einem weichen Beutel separat vom übrigen Schmuck aufbewahren, bei Bedarf mit trockenem Mikrofasertuch abwischen, Kontakt mit Parfum, Haarspray und Chlorwasser vermeiden.
| Maße | 7 x 5 cm |
|---|---|
| Material | Zinklegierung, silberfarbene Rhodinierung |
| Verzierung | Vier Kristalle als Wirbelsäule, mattschwarz/grau emaillierte Flügelfelder mit weißen Adern, drei kleine Kristalle entlang des Schwanzes |
| Verschluss | Zweiteiliger Neodym-Magnet, ohne Nadel |
| Geeignete Stoffe | Seide, Strick, Wolle, Jeans, Filz, Kunstleder |
Die Libelle wird in der Schmuckkultur breit als Symbol der Verwandlung, der Anpassungsfähigkeit und der Leichtigkeit gelesen. Im Jugendstil ist sie eine fast magische Figur (Lalique, Galle); in der volkstümlichen Symbolik steht sie für positive Veränderung. Die meisten Trägerinnen heute behandeln die Brosche als kleinen persönlichen Marker statt als doktrinäres Symbol.
In mehreren Traditionen für Wandlung, Anpassungsfähigkeit, Leichtigkeit und in einigen ostasiatischen Lesarten für Mut und Glück (in der japanischen Tradition war die Libelle ein wiederkehrendes Samurai-Motiv). Im Jugendstil wurde sie als magische Verwandlungsfigur erhöht.
Wie bei jedem magnetischen Accessoire empfehlen wir Trägerinnen eines Herzschrittmachers, implantierten Defibrillators oder einer Insulinpumpe, die Brosche mindestens 15 cm vom Gerät entfernt zu tragen und vor regelmäßiger Nutzung ärztlichen Rat einzuholen.