Das Scharnier sitzt außen oben an jedem der beiden Ringe, dort, wo der schwarze Kunststoff noch einmal etwas dicker wird. Genau an dieser Stelle endet die Front und beginnt der Bügel: eine schmale, gerade Stange in Goldton, die in ein langes, nach unten gebogenes Endstück aus schwarzem Kunststoff ausläuft. Davor liegen zwei volle Kreise, oben eine Spur abgeflacht und durch einen kurzen, geraden Steg verbunden.
Drei Dinge treffen an diesem Scharnier aufeinander: die volle Breite der Front, die dünne Metallstange und das Endstück, das wieder aus Kunststoff besteht. Die Fassung umschließt jedes Glas rundherum, ohne Unterbrechung, und lässt die Brille von vorn massiv wirken. Das Scharnier an der oberen Außenecke ist die Stelle, an der diese Masse aufhört. Wie sich das neben anderen Formen ausnimmt, zeigt das Sortiment an getönten Fassungen auf einen Blick.
Schwarz ist auf dieser Brille nicht gleich Schwarz.
| Front | Hochglänzend, mit einem harten Lichtstreifen auf der Oberkante beider Kreise. |
|---|---|
| Endstücke | Deutlich matter im Ton, dadurch ruhiger als die Front. |
| Innenseite | Von hinten genauso dunkel wie von vorn, ohne hellere Kante. |
Der kurze, gerade Steg führt auf direktem Weg von einem Kreis zum anderen. Die Gläser darunter sind gleichmäßig dunkelgrau: kein Verlauf, kein helleres Feld nach unten, kein Farbstich. Oben wie unten bleibt der Ton derselbe.
Die hochglänzende Front zeigt Fingerabdrücke schneller als eine matte, dafür lässt sie sich auch schneller wieder abwischen. Wer die Brille im Fahrradkorb transportiert, legt sie am besten mit den Gläsern nach oben ab, weil die zusammengeklappten Bügel dann flach aufeinanderliegen. Bei einem Gürtel stellt sich dieselbe Frage wie bei diesem Bügel: durchgehend eine Farbe oder ein sichtbarer Wechsel im Material? Was im Gürtelregal daneben liegt, beantwortet sie auf beide Arten.
Technische Daten