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Alle Armbänder in diesem Bereich sind aus polierten 8-mm-Perlen aus natürlichem Tigerauge gefädelt, im warmen Braunton des Steins. Unterschiedlich ist allein das goldene Detail: ein Kleeblatt, ein Buddha oder eine runde Perle zwischen goldenen Zwischenteilen. Kippen Sie das Handgelenk unter einer Lampe, dann wandert der helle Streifen über die Reihe.
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Schmuck zu verschenken scheitert meist an der Größe, und bei einer Perlenreihe ist der Spielraum kleiner als bei einer Kette. Deshalb lohnt der Blick darauf, wie das Armband gefädelt ist, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.
| Modell mit Buddha | Auf elastischer Schnur gefädelt, ausgelegt für einen Handgelenkumfang von etwa 15 bis 18 cm, durchgehend brauner Ton. Die sicherste Wahl, wenn Sie das Maß nicht kennen. |
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| Modell mit runder Perle | Braun mit goldenen Zwischenteilen zwischen den Perlen, kommt in seiner Geschenkbox. |
| Modell mit Kleeblatt | Braun und Gold mit goldenem Kleeblatt, 8-mm-Perlen. Das auffälligste Modell am Handgelenk. |
Messen Sie im Zweifel nach: ein Maßband um die breiteste Stelle des Handgelenks, dicht anliegend, aber ohne einzuschneiden. Ob ein Modell elastisch gefädelt ist oder nicht, steht auf der jeweiligen Produktseite, denn das ist von Stück zu Stück verschieden. Wer ganz sichergehen will, nimmt das Maß am besten abends: das Handgelenk ist dann etwas kräftiger als morgens, und ein Armband, das abends passt, sitzt den ganzen Tag über bequem.
Am Anfang steht Krokydolith, ein faseriges Mineral, das nach und nach durch Quarz ersetzt wird, während die Fasern ihre Richtung behalten. Das Eisen in den ursprünglichen Fasern oxidiert dabei zu Limonit, und genau daher stammt das Braungold. Weil die Fasern parallel bleiben, werfen sie das Licht als einen einzigen schmalen Streifen quer zu ihnen zurück, und dieser Streifen wandert, sobald sich der Winkel ändert. In der Gemmologie heißt das Chatoyance, im Alltag spricht man vom Katzenauge. Zwei Verwandte teilen den Aufbau, nicht aber die Farbe: das Falkenauge, blaugrau geblieben, weil es nie oxidierte, und das rötliche Ochsenauge, dessen Ton auf Erhitzung zurückgeht und nicht auf die Lagerstätte. Mit rund 7 nach Mohs hält der Stein dem täglichen Tragen stand, was längst nicht auf jede polierte Perle zutrifft.
In den Schleifereien von Idar-Oberstein gilt beim Tigerauge dieselbe Regel wie überall: Alles hängt an der Orientierung des Steins. Der Lichtstreifen bildet sich quer zu den Fasern, also muss die Perle beim Schleifen richtig herum gedreht worden sein, sonst bleibt sie stumpf. Auf einem Produktfoto sieht man das meist schon in der Miniaturansicht. Schauen Sie dabei nicht nur auf eine einzelne Perle. Bei Naturstein gleicht keine Perle exakt der anderen, das Gold liegt bei der einen tiefer, bei der nächsten wird der Streifen breiter, eine dritte zeigt eine dunklere Naht. Eine Reihe, in der jede Perle dasselbe Auge in derselben Breite trägt, deutet meist auf einen Pressstein oder eine Glasimitation hin. Ein zweiter Hinweis liegt in der Bohrung: bei sauber gearbeiteten Perlen läuft die Bohrung mit den Fasern, sodass der Lichtstreifen beim Drehen des Armbands über alle Perlen gleichzeitig wandert. Läuft sie quer dazu, kippt das Auge von Perle zu Perle in eine andere Richtung, und die Reihe wirkt unruhig, obwohl der Stein selbst in Ordnung ist.
Bei Grün und Rot lohnt eine Klarstellung. Grün ist beim Tigerauge so gut wie nie ein natürlicher Ton, sondern eine Färbung. Die roten Nuancen entstehen durch Erhitzen, ein altes und in der Branche akzeptiertes Verfahren, das ein Händler allerdings angeben sollte. In diesem Bereich finden Sie das Braungold, das der Stein von sich aus mitbringt.
Die Frage taucht immer wieder auf, und die Antwort ist unspektakulär: der Stein ist über Jahre gezielt an Männer vermarktet worden, mehr steckt nicht dahinter. Braun und Gold vertragen sich gut mit einem Hemdsärmel und einem Lederarmband an der Uhr, deshalb taucht Tigerauge so häufig in Armbändern für Herren auf. An einem schmaleren Handgelenk wirkt dieselbe 8-mm-Perle jedoch ganz anders, wärmer, näher an einem Hornknopf als an einer Werkbank. An beiden Handgelenken arbeitet dieselbe Perle, nur das goldene Detail verschiebt den Ton.
Viel ist nicht zu tun. Spritzwasser und eine gelegentliche Dusche schaden nicht, fetthaltige Seife trübt die Politur allerdings über die Monate. Ein trockenes Tuch genügt. Die parallelen Fasern bilden eine Sollbruchstelle: Ein harter Stoß gegen eine Türkante kann eine Perle entlang der Faserrichtung spalten. Legen Sie das Armband flach ab statt aufgerollt, dann hält eine elastische Schnur ihre Spannung länger. Parfum und Haarspray zuerst, das Armband danach: die Rückstände setzen sich sonst in den Zwischenräumen ab und lassen das Gold mit der Zeit matt erscheinen. Und beim Abnehmen greifen Sie das Armband besser über die ganze Breite als an einer einzelnen Perle, sonst arbeitet die Schnur immer an derselben Stelle. Wenn Sie ein zweites Stück aus Stein statt aus Metall suchen, greifen unsere Ohrringe mit aufgefädelten Steinperlen denselben Ton an anderer Stelle auf.
Tigerauge taucht in den Amuletttraditionen der alten Welt auf, und die moderne Lithotherapie hat es unter Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft einsortiert. Das ist überliefertes Symbol, keine Eigenschaft des Quarzes. Nützlich wird die Überlieferung dort, wo sie Braun neben eine Gegenfarbe stellt: Hämatit für eine dunklere, schwerere Reihe oder ein helles Grün für die Kombination, die bei Tageslicht am besten wirkt, wie unsere Armbänder aus grünen Aventurin-Perlen zeigen.
Tigerauge ist einer von mehreren Steinen mit eigenem Bereich, neben Amethyst, Labradorit, Malachit, Rosenquarz und Achat. Wenn Sie eher nach Farbe als nach Mineralnamen suchen, führt der Weg über die größere Familie der Armbänder aus Steinperlen, in der sich die Töne nebeneinander vergleichen lassen.